AirSport

Verband: Deutscher Aero Club

Gegründet: 1950

Vertreten mit den Disziplinen: Glider Aerobatics, Canopy Piloting und Paramotor Slalom.

Bei der recht jungen Sportart Canopy Piloting springen die Sportler mit einem gerade mal acht Quadratmeter großen Hochleistungsfallschirm aus einem Flugzeug ab und beschleunigen durch eine Drehung so stark, dass sie mit bis zu 150 Kilometern pro Stunde über eine Wasserfläche schießen. Bei den World Games gehen sie in vier Disziplinen an den Start: Speed, Distance, Accuracy und Freestyle. Distance gewinnt, wer nach Durchfliegen einer Lichtschranke die weiteste Strecke zurücklegt. In der Disziplin Speed wird jene Zeit ermittelt, die ein Sportler braucht, um die Strecke zwischen zwei Lichtschranken zu meistern. Bei Accuracy müssen die Fallschirmspringer die Wasserfläche an vorgegebenen Stellen berühren. Am spannendsten für das Publikum dürfte indes der Freestyle sein, bei dem die Sportler in Bodennähe spektakuläre Tricks zeigen.

Looping, Rolle, Rückenflug - auch mit dem Segelflugzeug sind solche Kunstflugfiguren möglich. Weil aber ein eigener Antrieb fehlt, ist die Ausgangshöhe wesentlich: 1000 Höhenmeter müssen ausreichen, um das Programm von zehn Figuren abzufliegen. Damit das fehlerfrei gelingt, müssen die Piloten die Energie des Flugzeugs stets unter Kontrolle haben.

Jüngste Erfolge Canopy Piloting: Markus Scheuermann:  3.EM 2015, 2. EM 2011 im Zone Accuracy, 4. EM 2011, Tobias Koch: 8.Platz WM 2016

Segelkunstflug: Eugen Schaal: Weltmeister 2012 und 2013 Kürprogramm, Eberhard Hall: Team Bronze WM 2016 Kategorie Unlimited

Homepage: Deutscher Aero Club

Wettkampftage in Breslau: Beide Disziplinen werden vom 21. bis 23. Juli durchgeführt.

 

 

 

 

 

 

Homepage: www.dfv.aero

Wettkampftage in Breslau: 21. bis 24. Juli