Sumo

Verband: SVD Sumoverband Deutschland

Gegründet: Mai 2002

Vertreten mit den Disziplin: Sumoringen

Englische Bezeichnung: Sumowrestling

Sumo ist eine Einzelkampfsportart.  Die Regeln sind auch für Laien leicht zu verstehen, denn der Ausgang einer Begegnung zwischen zwei Kontrahenten ist eindeutig. Stimmen Anlauf und Technik, kann der Rivale direkt aus dem Ring gedrängt werden – oder aber man lässt ihn ins Leere laufen. Somit kann ein Kampf auch nur wenige Sekunden dauern. Ein mächtiges Körpergewicht ist für den Athleten von Vorteil, doch ohne Muskeln, Schnelligkeit und Konzentration würde die beste Masse im Kampf nichts nützen. Topfavoriten sind die Japaner, Siegchancen haben aber auch die Deutschen und die Ukrainer. Seit Mitte der 90ger wird Sumo in Deutschland praktiziert.

 
Kurzer Einblick ins Regelwerk:
 • Dem Kampf im „Dohyo“, einem Ring aus Lehm von 4,55 Metern Durchmesser, geht ein zeremonielles Ritual voraus: Die Gegner klatschen in die Hände, um die „Götter zu wecken“, streuen Salz in den Ring, um ihn zu reinigen und stampfen mit den Füßen auf, um „alles Übel zu zertreten“.
• Ziel ist, den Gegner aus dem inneren Kreis zu zwingen oder im Dohyo umzuwerfen. Dafür muss er nicht notwendigerweise im Kreis fallen oder völlig herausgestoßen werden. Wenn der Boden mit irgendeinem anderen Körperteil als den Fußsohlen berührt wird - mit dem Knie oder sogar der Fingerspitze oder nur mit den Haaren – ist der Kampf verloren. Ebenso reicht es aus, wenn der markierte Kreis mit einer Zehe oder der Ferse übertreten wird.
• Es ist verboten, mit den Fäusten zu schlagen, an den Haaren zu ziehen sowie zu treten.
• Ein Kampf kann bis zu fünf Minuten dauern. Gibt es dann keine Entscheidung, kommt es zur direkten Wiederholung.
• Bei den World Games treten Frauen und Männer in mehreren Gewichtsklassen an.

Kategorien :
Einzel (Herren, Damen): Leicht-, Mittel-, Schwergewicht, Offene Kategorie

Homepage:  www.sumo-verband.de

Wettkampftag in Breslau: 22. Juli.